1. Passt dein Sortiment zum Lager?
Nenne nicht nur die Artikelanzahl. Maße, Gewicht, Zerbrechlichkeit, Varianten und Lageranforderungen bestimmen die Arbeit. Bei Supplements sind beispielsweise Mindesthaltbarkeit und Chargen relevant, bei Beauty auch Schutz, Sets und Beilagen.
Besondere Anforderungen müssen vor dem Start geklärt werden. Eine allgemeine Leistungsbeschreibung ersetzt keine Prüfung deiner konkreten Produkte.
- Welche Produkte und Varianten sollen abgewickelt werden?
- Welche Chargen-, MHD- oder Restlaufzeitregeln gelten?
- Welche Verpackungen, Sets und Beilagen brauchst du?
- Wie werden Rücksendungen geprüft und wieder eingelagert?
2. Was muss die Anbindung wirklich leisten?
Ein bekanntes Shoplogo sagt noch nicht, welche Daten übertragen werden. Frage nach Aufträgen, Artikelstammdaten, Bestandsmeldungen, Versandstatus und Tracking. Alle Verkaufskanäle sollten aus einem gemeinsamen, zuverlässig gepflegten Lagerbestand verkaufen. Kläre, welches System den Bestand führt und wie Verkäufe, Reservierungen und Rückmeldungen zusammenlaufen. Das hilft, Überverkäufe und aufwendige Stornierungen zu vermeiden.
Teste vor dem Versandstart typische Fälle: mehrere Artikel, unterschiedliche Varianten, ein Set und eine Änderung am Auftrag. Vereinbare, wer Fehler in den Stammdaten oder der Übertragung klärt.
Bei Sets und Bundles müssen Stücklisten eindeutig festlegen, welche Einzelartikel in ein Paket gehören und aus welchem Komponentenbestand sie entnommen werden. Bei haltbaren Produkten sind zusätzlich Chargen, MHD und die vereinbarten Entnahmeregeln wie FEFO wichtig. Kläre, welche Daten deine Anbindung überträgt und welche Regeln die Lagerverwaltung umsetzt – nicht jeder Connector übermittelt denselben Umfang.
3. Wen erreichst du im Alltag?
Frage, wer beim Onboarding und im laufenden Betrieb zuständig ist. Eine Aktion oder ein neues Produkt sollte sich mit jemandem besprechen lassen, der deinen Ablauf kennt. Kurze Wege sind gerade dann wertvoll, wenn sich Anforderungen ändern.
LCR setzt auf direkte Kommunikation mit dem Team. Kameras an den Packtischen ermöglichen es, bei konkreten Rückfragen einen Packclip anzufragen und einen Vorgang gemeinsam nachzuvollziehen.
4. Vergleiche Angebote mit denselben Annahmen
Lege für alle Anbieter dieselbe Artikelanzahl, denselben Lagerbestand, dasselbe Sendungsvolumen und dieselben Zielländer zugrunde. Berücksichtige außerdem durchschnittliche Artikel pro Bestellung, Verpackung und Retouren.
Frage nach Zusatzkosten und dem Vorgehen bei Spitzenmengen. Ein niedriger Preis für einen einzelnen Pick kann wenig aussagen, wenn andere Teile des Ablaufs separat berechnet werden.
5. Plane die Übergabe
Zum Wechsel gehören Warenübergabe, Bestandsabgleich, offene Aufträge und ein abgestimmter Versandstart. Erstelle dafür mit deinem Partner eine konkrete Aufgabenliste. So kannst du erkennen, welche Vorbereitung bei dir liegt und was das Lager übernimmt.
Erzähl uns von deinem Shop, deinen Produkten und deinem Volumen. Gemeinsam prüfen wir, ob der Ablauf bei LCR zu deinem Geschäft passt.